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Die AV.Park Lösung besteht aus vielen Komponenten, die miteinander zusammenhängen. Wichtige Begriffe wie Parkkonfiguration, Tarif, Zone, Parker, Zonendurchfahrtszeit, Gerät und Kunde sind Grundbegriffe um zu verstehen, wie AV.Park funktioniert.
Der Kunde ist derjenige, der Zonen, Tarife, Parkkonfigurationen und Parker bestimmt und diese im System jeweils hinterlegt.
Der Begriff "Zone"definiert und begrenzt ein geografisches Gebiet, das als Parkzone verwendet werden soll. Eine grosse Parkzone (wie zum Beispiel ein mehrstöckiges Parkhaus, auch "Gruppierungselement" genannt) kann je nach Bedarf in Unterparkzonen unterteilt werden (zum Beispiel Etagen eines Parkhauses) um so die physische Realität des Parkplatzes wiederzuspiegeln. Aber auch einstöckige Parkfelder können in verschiedene Zonen unterteilt werden. Dies kann nötig werden, wenn bestimmte Zonen nur für Mitarbeiter, sogenannte "Parker", bestimmt sind. Fremdparkern (Besucher von ausswärts) kann so das Parkieren in dieser Mitarbeiterzone verboten werden.
Die verschiedenen Zonen können durch Geräte wie zum Beispiel Barrieren, Poller und Garagentoren usw. abgetrennt werden. Diese Geräte beziehen im Hintergrund bei "Ankommen" eines Autos die Information, ob derjenige in dieser Zone Parkerlaubnis hat. Auch bei diesen Geräten wird zwischen Parkern und Fremdparkern unterschieden.
Bei Parkern können die Ankunfts- und Abfahrzeiten automatisch protokolliert werden (durch UHF-Tags, NFC-Badges, QR-Codes oder durch Nummernschilderkennung). Auch die durch den Kunden definierte Durchfahrtszeit (wie lange ein Parker maximal in der Zone verweilen darf, bevor er den Tarifpreis bezahlen muss) kann somit ganz einfach umgesetzt werden. Eine Besonderheit des Gebrauchs solcher Geräte ist, dass die anfallenden Parkgebühren für Mitarbeitende im System automatisch hinterlegt werden und auch ohne weitere Arbeit in die firmenspezifische Lohnabrechnung miteinbezogen werden können.
Bei Fremdparkern hingegen kann keine automatische Erkennung per QR-Code oder UHF-Tag erfolgen und der Besucher muss sich selbst in der App "anmelden" oder es wird eine Autonummernerkennung eingesetzt. Das System is so konzipiert, dass der Fremdparker automatisch die Tarife der entsprechenden Zone per App einsehen und sich für den Passendsten entscheiden kann. Dabei muss das Kennzeichen seines Fahrzeuges, die Personalien und die Kreditkarte in der App hinterlegt werden. Die Abbuchung der Parkgebühr erfolgt erst auf das Bestätigen des Besuchers und nicht wie bei Parkern automatisch.
Für Parker (Mitarbeiter) können spezielle Parkkonfigurationen definiert werden, damit sie zu bestimmten Zeiten zu bestimmten Konditionen parkieren dürfen.
Parkkonfigurationen können viele verschiedene Tarife beinhalten (Bsp.: Festpreis, linearer Preis, gestaffelter Preis) (siehe Kapitel 2.1.3). Ein Tarif kann aber immer nur auf eine Parkkonfiguration zurückgehen.
Ist ein Zugriff für Mitarbeiter oder andere Personen (wie Feuerwehr, Sanitäter etc) nötig, damit diese die verschiedenen Geräte (Barrieren, Poller etc) kontrollieren können, kann ein sogenannter "Geräte-Tarif" oder eine "Geräte-Parkkonfiguration" erstellt werden. Die Personen werden diesen Tarifen zugeteilt und mit dieser Zuteilung kann dann via der AV.Park Mobile App auf die verschiedenen Geräte zugegriffen werde, um sie zu steuern. Der Tarif kann wiederum einer "normalen" und bereits bestehenden Parkkonfiguration zugeteilt werden. Diese kann nebst der Geräte-Tarif(e) auch allgemeine Tarife zum parkieren beinhalten. Oder man kann gleich eine eigene Geräte-Parkkonfiguration erstellen, um die dazugehörigen Geräte-Tarife den Personen zuzuteilen, um die Parker flexibler und geordneter zu berechtigen. Dabei beachtet werden muss, dass die Geräte-Tarife nur zwei Preismöglichkeiten besitzen.
•Gratis: Man kann ohne zusätzliche Kosten die Parkmöglichkeit trotz Gerät (Barriere etc) benutzen oder im generellen gratis das Gerät kontrollieren (Poller etc)
•Fixpreis: Pro Benutzung/Zugriff des Geräts wird ein fix gesetzter Preis fällig.
Ein Kunde hat ein Parkhaus (Gruppierungselement) mit zwei Ebenen und einem Aussenparkplatz. Dementsprechend hat er die drei Parkebenen in drei Zonen eingeteilt. Für die Mitarbeiter (Parker) gibt es eine spezielle Parkkonfiguration, welche auf einen bestimmten Tarif zurückgreift. Ebene 2 (Zone 2) im Parkhaus ist für die Mitarbeiter reserviert und mit einer Schranke abgetrennt, bei welcher man nur mit entsprechender Erlaubnis (durch automatisches Erkennen durch Tags, Badges, Nummernschild oder QR-Code) durchgelassen wird. Die Gebühren für das Parkieren können in der Lohnabrechnung eingesehen werden.
Ebene 1 (Zone 1) und der Aussenparkplatz (Zone 3) sind auch für Besucher (Fremdparker) zugänglich. In diesen Zonen ist die Parkkonfiguration für Besucher aktiv (es können auch mehrere Parkkonfigurationen zur Verfügung gestellt werden). Diese Parkkonfiguration greift auf zwei verschiedene Tarife zurück, einmal auf den Tarif für Zone 1 und einmal auf den Tarif für Zone 3. Je nachdem wo man gerade parkiert, wird automatisch die entsprechende Konfiguration in der App dargestellt und kann ausgewählt werden. Erst dann werden dem Besucher die Gebühren berechnet.

Abbildung 2: Übersicht Elemente der AV.Park Lösung